20.11.2024, Der Standard

Die Hoffnung vieler Wohnungssuchender auf deutliche Preisrückgänge bei Neubauten hat sich in zerschlagen - und daran wird sich wohl auch kurz- bis mittelfristig kaum etwas ändern: Während die Preise für gebrauchte Wohnungen in den letzten zwei Jahren um fast sieben Prozent gefallen sind, verteuern sich Neubauwohnungen weiterhin – zuletzt um vier Prozent. Hauptgrund dafür sind die hohen Baukosten, die vor allem durch steigende Personalkosten getrieben werden. Gleichzeitig sorgt der Rückgang der Bautätigkeit für eine Angebotsverknappung. Eine nennenswerte Entspannung ist nicht in Sicht, so Experten.
Ab 2026 dürften die Preise dann wieder steigen – zuerst im Segment der Bestandswohnungen, dann auch wieder stärker im Neubau.